Erneuerbare Energie und Windkraft
Schon vor der Diskussion um den Atomausstieg haben sich die Bergdorfer Piraten für den Einsatz neuer Technologien zur alternativen Energiegewinnung eingesetzt. Bergedorf bietet durch seinen hohen Flächenanteil Raum für diverse Ansätze regenerativer Energiegewinnung. Durch den geplanten Neubau der Windräder in Ochsenwerder (Repowering) ist das Thema für den Bezirk aktueller denn je, da die Anwohner eine Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse befürchten.
Wir nehmen die Bedenken der Bürger sehr ernst und haben uns in den letzten Monaten intensiv mit den Fragen rund um das Thema Windenergie befasst und mit den Betroffenen gesprochen. Dazu erklärt Kolja Weber, stelv. Vorsitzender und selbst Vier- und Marschländer: „Wir verstehen die Bedenken der Anwohner, die sie aufgrund der alten Anlagen haben. Doch moderne Windkraftanlagen sind nicht mit den alten Windrädern vergleichbar. Sie sind viel leiser und drehen langsamer.“
Die neuen Windkraftanlagen sollten auf eine maximale Nabenhöhe von 100 Metern und 150 Meter Maximalhöhe in den Landgebieten festschrieben werden und wir erwarten von den Betreibern, dass alle technischen Möglichkeiten zur Beseitigung von Störfaktoren, wie die automatische Abschaltung bei Schattenschlag, ausgeschöpft werden. „Aufgrund der modernen Windkraftanlagen, halten wir die Forderung der CDU Bergedorf, einen Mindestabstand von 1.500 Metern einzuhalten, für überzogen und nicht mehr zeitgemäß. Wir sind überzeugt, dass ein Mindestabstand von 500 Metern zur Wohnbebauung ausreichend ist.“ ergänzt Jan Penz, Bezirksabgeordneter der Piraten.
Die Piratenpartei Bergedorf fordert deshalb, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die ein Energiekonzept erarbeitet mit dem der Bezirk unabhängig von fossilen Energieträgern und Energiekonzernen werden kann. Dazu gehört auch unsere Unterstützung des geplanten Energiecampus. Eine Selbstversorgung dieser Art wird in anderen Kommunen bereits überaus erfolgreich praktiziert.









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